Die EASA veröffentlicht Richtlinien

Die von EASA (European Union Aviation Safety Agency) erstellten Richtlienen sollen sowohl die Crew wie auch Fluggäste bestmöglich schützen und die Ausweitung des Coronavirus (COVID-19) verhindern. Das ausführliche Dokument kann auf der Seite von EASA runtergeladen werden – hier.

Bereits vorher haben die Airlines weitreichende Hygienvorkehrungen eingeführt, die bereits auf Flügen umgesetzt werden. So ist das tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung innerhalb des Flughafenbetriebs wie beim Boarding und des gesamten Fluges vorgeschrieben. Welche weiteren Änderungen auf uns zukommen und wie umfangreich der Maßnahmenkatalog ist, möchte ich Euch in diesem Blogartikel aufzeigen.

Am Flughafen – Zutritt nur für Passagiere

Zukünftig sollen nur noch Passagiere, Mitarbeiter und Dienstleister des Flughafens Zutritt zum Flughafengelände gewährt werden. Ausgenommen ist hierbei die begleiter von körperlich eingeschränkten Personen die auf externe Hilfe angewiesen sind. Somit findet die Verabschiedung bereits vor dem Flughafengebäude statt.

Abstandsregel – Social Distancing

Markierungen im Flughafengebäude zeigen, das der Abstand von 1,5 bis 2 Meter auch hier eingehalten werden soll. Eine zusätzliche Ansammlung von Menschen durch die Bildung von Schlagen beim Check in und der Sicherheitskontrolle soll vermieden werden, daher bitten die Fluggesellschaften bereits den Check in online zu Hause durchzuführen.

Temperaturmessungen

An ughäfen wie Singapur wird bereits kontaktlos die Temperatur der Passagiere gemessen um etwaiges Fieber auszuschließen. Als Richtlinie wird eine Temperatur von über 38 Grad als Indiz festgelegt, gleichfalls weißt jedoch EASA daraufhin, dass nicht alle COVID-19 infizierten die selben Symptome wie Fieber aufweisen und somit keine eindeutigen Anzeichen für eine Erkrankung darstellen.

COVID-19 Tests

Zum jetztigen Zeitpunkt spricht sich die EASA gegen einen COVID-19 Test bei Passagieren aus. Abhängig von den Entwicklungen können Änderungen in Kraft treten und sich die Empfehlung ändern.

Maskenpflicht

In meinem vorherigen Blogbeitrag habe ich bereits über die Maskenpflicht beim fliegen geschrieben. Die Airlines setzten diese Empfehlung bereits um. An den meisten Flughäfen ist das tragen der Maske bereits beim betreten des Flughafengeländes Pflicht. Auch beim Boarding sowie während der gesamten Dauer des Fluges soll ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden. Ausgenommen hierbei während des Boardservices.

Die Empfehlung lautet ebenfalls ein Wechsel der Mund-Nasen-Bedeckung nach 4 Stunden.

Zudem empfiehlt die EASA ihren Mitarbeitern/innen zusätzlich das Tragen von Handschuhen.

Kontaktpunkte der Crew reduzieren

Um den Kontakt und die Ansteckungsgefahr sowohl für Fluggäste wie auch das Boardpersonal zu minimieren rät die EASA durch das einstellen von Duty Free an Bord, die Reduzierung vom Bordservice sowie bargeldlosen bezahlen zu reduzieren oder bestensfalls ganz einzustellen.

Mittelsitz bleibt frei

Wenn es nach der EASA geht, soll entweder der Mittelsitz oder sogar eine ganze Reihe und damit nur jede zweite Reihe besetzt werden bzw. frei bleiben. Diesen Vorschlag lehnt die Luftverkehrsvereinigung (IATA) strikt ab. Hierbei spielt vor allem die Rentabilität eine große Rolle, denn durch das freibleiben des Sitzes kann nicht mehr gewinnbringend gewirtschaftet werden. Dies würde eine große Preissteigerung bei den Flugtickets bedeuten.

Ansteckungsmöglichkeit an Bord

Der Fragen „Kann man sich im Flugzeug mit Corona anstecken“ bin ich in einem Blogartikel nachgegangen und kann hier nachgelesen werden. Um auch an Bord die Ansammlung und Nähe zu anderen Passagieren zu meiden, soll es möglichst vermieden werden, dass sich vor den Bordtoiletten Schlangen bilden. Zudem soll es eigens für die Cabinenpersonal eine eigene Toiletten geben, die ausschließlich für dese zugänglich ist.

Passenger Locator Cards

Mit einer sogenannten „Passenger Locator Card“ sollen Fluggäste noch besser lokalisiert und nachgewiesen werden. So werden auf dieser Karte der Name des Passagiers, sowie Handynummer, Email Adresse und Sitznummer notiert.

Weniger Handgepäck

Änderungen gibt es auch bei der Mitnahme von Handgepäck. Diese sollen auf den zukünftigen Flügen reduziert werden. Dies verhindert Wartezeiten und Schlagen und ein schnelleres Bording der Maschine.

Die von der EASA vorgeschlagenen Maßnahmen verpflichten nicht zur Umsetzung der Fluggesellschaften. Dennoch werden einige bereits, wie die Maskenpflicht und die Einschränkung des Bordservice bereits umgesetzt.

Was haltet ihr von diesen Maßnahmen? Fühlt ihr Euch damit sicherer und steigt in eine Flugzeug? Du bist bereits geflogen und hast erste Erfahrungen gemacht wie das fliegen unter diesen Umständen ist?

Dann hinterlasse doch einfach einen Kommentar. Ich freue mich auf einen Erfahrungsaustausch. Bleibt gesund!

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