Auf ins Abenteuer und zum surfen auf die Wave Rock

Das Abenteuer beginnt. Ab sofort bin ich Camperin. Nirgends sesshaft, Trucker Babe, Outback Mate, auf der Straße daheim und mein zu Hause immer hinter mir im Wagen. Ich freu mich auf mein kleines Abenteuer. Ist es für mich nicht das erste mal, aber das erste mal alleine und etwas unvorbereitet.

Bei meinem Ausflug gestern auf Rottnest Island habe ich bei der Überfahrt – Babtiste aus Frankreich kennengelernt. Wir haben uns für die Rückfahrt verabredet und wenn es passt, auf einen Kaffee am nächsten Tag.

 

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Meine Tasche und der Rucksack mit meiner Kamera und dem Zubehör sind gepackt. Nur wenige Meter von meinem Hotel in Perth befindet sich ein Taxistand. Eigentlich hat das bei der Anreise ganz gut mit dem Bus geklappt, aber irgendwie wollte ich einfach schneller ans Ziel und hatte auch keine große Lust mein schweres Gepäck durch die Innenstadt von Perth zu schleppen und habe mich dann doch für die bequeme Variante entschieden. Bevor ich aber das Hotel verlasse hatte ich mich noch kurz mit Babtiste ausgetauscht, dass wir uns noch einmal kurz zusammen tun, wenn jeder seinen Tagesplan kennt und es sich vielleicht auf einen Kaffee ausgeht.

Die Taxifahrt war eine gute Entscheidung. Nicht nur das sie die bequemere Art war zur Autovermietung zu kommen, sie hielt auch eine nette Unterhaltung mit dem Fahrer bereit. Ein Inder der seit einigen Jahren hier nach Australien ausgewandert ist. Wir unterhielten uns über meine Reise in sein Heimatland, über Australien und er gab mir die ersten Tipps für meinen Einkauf.

Angekommen an der Mietstation dauerte es leider viel länger als erwartet. Um genau zu sein, bis ich mein Auto bekommen habe, drei Stunden. Das gute daran allerdings war das zusammen treffen eines Travellers, der mir einen ganzen Karton mit seinen übrig gebliebenen Lebensmittel überlies mit vielen praktischen Sachen wie ein Taschenmesser und Grundnahrungsmitteln. Damit brauchte ich dann nur noch ein paar Sachen wie Wasser, frisches Obst und Gemüse etc. einkaufen. Leider war es aber mittlerweile so spät geworden, dass es mit einem Treffen mit meiner Bekanntschaft von gestern nicht mehr geklappt hat. So blieb es bei unserem netten Gepräch bei der Überfahrt und hin wieder einen kleinen Chat mit Bildern, vom  jeweiigen Standort und den Erlebnissen.

Nachdem nun alles erledigt ist, der Einkauf verstaut ist, kann es nun endlich auf die Straße gehen um die ersten Kilometer auf die Uhr zu bekommen. Perth lasse ich nun hinter mir und mache mich auf Richtung Süden.

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Nach einigen Kilometern zeigt sich der späte Nachmittag in seinen goldenen Farben und taucht das bekannte rot Australiens in ein satteres rot. Es wird Zeit sich ein ruhiges Plätzchen für die Nacht zu suchen. Ich biege also in eine nicht asphaltierte Straße ein und werde schnell fündig.

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Der erste Abend im Outback begrüßt mich mit einem tollen Sonnenuntergang zwischen zwei Farmweiden und einem kurzen Gespräch mit dem vorbeikommenden Farmer.
Gute Nacht! Morgen beginnt ein neuer Tag.

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Die Sonne kitzelt mich im Gesicht Es scheint wohl Zeit zu sein, sich auf die Straße zu begeben. Ein schneller Kaffee, Zähne geputzt und ab hinter´s Lenkrad. Es warten ein paar Kilometer auf mich. Mein Ziel für heute!

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Wave Rock

Wer an die perfekte Welle denkt, denkt sicherlich an Hawaii oder auch an Australien mit seinen endlosen und einsamen Stränden und mit großartigen Wellen die jedes Surferherz höher schlagen lässt.

Der Wave Rock ist jedoch nicht blau und liegt am Strand, sondern in der Nähe von Hyden und aus etwa 2,7 Milliarden alten Granit Gesteinsformation. Die Natur zeigt mal wieder, was sie tolles und imposantes kreieren kann. Durch Erosionen und Witterung hat sie die 15 Meter hohe und 110 Meter lange Welle geformt. Bereits die Ureinwohner, die Aborigines nannten den Felsen bereits die Welle. Felsmalereien zeigen die Wichtigkeit und Bekanntheit des Wave Rock´s in früheren Zeiten.

Wie beeindruckend diese Welle erscheint und wie klein man selber hingegen sich fühlt.

 

 

Wave Rock

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Wave Rock

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Wave Rock

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Selbst von oben ist der Wave Rock beeindruckend und man sollte das auf keinen Fall verpassen. Auch hier zeigt sich das Wunderwerk Natur von vielen Seiten und zu entdecken. Wer hier nur einen öden und kargen Felsen erwartet, der wird staunen. Es scheint fast, als wäre hier etwas ganz eigenes für sich entstanden. So lebhaft!

 

Wave Rock

Wave Rock

Wave Rock

Wave Rock

Wave Rock

Wave Rock

Wave Rock

Wave Rock

Wave Rock

Wave Rock

Wave Rock

 

 

Hippo’s Yawn

Aber neben dem Wave Rock gibt es auch noch eine weitere Sehenswürdigkeit die es lohnt anzusehen und die durch eine tolle Landschaft führt. Etwas Abenteuer verspricht, wenn man sich durch das etwas Gestrüpp seinen Weg folgt.

Hippo’s Yawn ist ein Felsen, der seinen Namen durch die Ähnlichkeit mit einem gähnenden Nilpferd bekommen hat. Wer erkennt es?

 

 

Hippo's Yawn

Hippo's Yawn

Hippo's Yawn Western Australien

Hippo's Yawn

 

Der heutige Tag war zwar manchmal von oben etwas nass, aber dennoch war das Naturschauspiel in jeglicher Hinsicht sehr beeindruckend. Der Stopp hat sich auf alle Fälle gelohnt.

Nächster Halt: Tankstelle und ein ruhiges Plätzchen für die Nacht.

 

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