Meine letzte Station in Sri Lanka war toll und ich habe den letzten Tag dort lächelnd Richtung Australien verlassen. Die Vorfreude steigt in mir, denn ich habe damals mein Herz an dieses Land verschenkt. Warum? Ich weiß es nicht!

 

Endlich bin ich wieder da – Australien

Der Flieger macht eine Rechtskurve und geht in den Sinkflug. Mein Herz schlägt aufgeregt und ist angekommen. Den ganzen Flug über habe ich die Reiseroute auf dem Bildschirm verfolgt und nur den Umriss vom Kontinent  gesehen.

Der Landeanflug fühlt sich an wie Stunden. Doch jetzt bin ich endlich wieder da. Der Flieger landet in Perth und es fühlt sich fabelhaft an. Als würde das fehlende Stück in mir wieder eins werden. Damals habe ich mein Herz hier verloren – an Australien!

Geduldig warte ich auf meinen Rucksack. Angekommen heißt es erst einmal etwas Geld abheben und schauen, wie ich zu meinem Hotel* für die ersten beiden Nächte komme. Die nette Dame, die die Autos von der Bushaltestelle verweist, gibt mir den Hinweis für den Bus. Natürlich im australischen Slang. Das bedeutet sich wieder zu akklimatisieren, um die Aussies zu verstehen. *hihihi*

Nach einigen Minuten kam dann auch der Bus. Bezahlt wird beim Busfahrer beim einsteigen. Ich frage ihn, wohin ich muss, wenn ich zu diesem Hotel* möchte. „No Probs! I´ll give you a shout“. Bezahlt habe ich im übrigen für die Fahrt nichts. Der Busfahrer konnte auf meinen Schein nicht rausgeben und hat mich einfach nach hinten geschickt. Das ist im übrigen auch nicht das erste mal. So etwas wäre vermutlich in Deutschland undenkbar. Also fahre ich mit Erlaubnis schwarz.

Wie vom Busfahrer angekündigt gibt er mir den Hinweis, das dies nun meine Haltestelle ist. Und soweit ich ihn verstanden habe, nehme ich den Weg, den er mir gesagt hatte Richtung Hotel*. Es geht durch die Innenstadt und die Fußgängerzone von Perth direkt zu meinem Hotel*.

 

 

 

 

Perth

Gleich am ersten Abend mache ich mich auf um noch etwas von der Stadt zu sehen. Denn ich bin nur kurz hier und morgen geht es auch schon gleich auf Rottnest Island und am nächsten Tag hole ich meine rollende Wohnung.

Wer sich ein wenig für Australien interessiert und auf Instagram unterwegs ist, kommt um das „blaue Bootshaus“ nicht hinweg. Also ist klar, das will ich sehen und steige in den Bus. Mittlerweile habe ich mich mit Kleingeld versorgt um für meine Busfahrt zu bezahlen. Ich habe den Busfahrer wieder gefragt, wo genau ich für das „Blue Boathouse“ raus muss und wie immer: „No Probs, I´ll give you a shout“. Als es soweit war kam dann auch der Hinweis vom Busfahrer. Er wünschte mir viel Spaß, lächelte, winkte mir zu und fuhr weiter.

Dort angekommen war ich im ersten Moment etwas verwundert. Es bildete sich doch tatsächlich eine kleine Schlage vor dem Bootshaus, da jeder ein Foto von sich und dem Bootshaus haben möchte. Sogar ein Fotoshooting war dort am laufen. Damit hatte ich jetzt allerdings nicht gerechnet. Nach dem erstaunen folgte ein Lächeln.

Na dann, dann stell ich mich mal für ein Foto an 🙂

Blue House in Perth

Für den Rückweg beschloss ich zu Fuß zu gehen. Zwar war das schon noch ein ganzen Stück zum laufen, aber nachdem ich bislang außer im Flugzeug und im Bus nicht wirklich unterwegs war, tat das ganz gut. Zudem sieht und fühlt man viel mehr von dem, was um einem herum geschieht.

In den Abendstunden ist in Perth noch ganz schön was los. Hier bewegt sich einiges. Von Rennradfahrern, Jogger die ihre Runden entlang des Wasser drehen oder Inlineskater die mit Stirnlampe ausgestattet dahin rollen.

Es ist schon spät, ich bin etwas hungrig und müde. Beim Kebab Händler hole ich mir schnell Falafel und mach mich auf in mein Hotel*. Gute Nacht, Australien, Gute Nacht Perth. Morgen geht es nach Rottnest Island. Selbstverständlich halte ich Dich auf dem Laufenden und gibt es hierzu einen Blog Beitrag.



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Kings Park in Perth

Jeden den ich bislang hier getroffen habe, hat mir einen Besuch im Kings Park empfohlen. Also mache ich mich auf und entdecke den Kings Park in Perth. Und ich gebe zu, sie hatten alle recht. Der Kings Park ist wirklich ein Besuch wert. Und das nicht nur für Botaniker und Pflanzenliebhaber. Schattige Plätzchen laden zu einem Picknick ein oder man genießt die Ruhe vor Ort und lässt seinen Blick über die Skyline von Perth schweifen.

Kings Park PerthPerth, Swan Brewery

Perth hat einiges zu bieten. Die Stadt ist unglaublich interessant. Zudem, wenn man bedenkt, dass es die größte isolierteste Stadt ist. Eigentlich genau genommen, im irgendwo. Man sagt ihr auch nach, dass sie wohl auch die sonnigste sei. Da tut etwas Schatten und Auszeit im Kings Park ganz gut. Für den Durst und den Hunger sorgt sich ein Restaurant in der Nähe vom Eingang. Der Eintritt ist im übrigen frei. Wer mit dem Auto anreist, sollte allerdings etwas geduld mitbringen. Die Parkplätze hier sind begrenzt und für Wohnmobile eher ungeeignet.

Und auf dem Heimweg begegnet einem, in dieser vielfältigen Stadt, sowohl Anzugträger wie auch Leute mit Flip Flops und doch erscheint alles zusammengehörig.

 

 

 

 

Fremantle

In nur 30 Minuten erreicht man mit dem Auto oder der Fremantle Line (Bahn) die wunderbare Hafenstadt und den Vorort von Perth.

Für eine gemächlichere Anreise bietet sich aber auch die Fähre an der Barrack Street an. Sie schippert von Perth auf dem Swan River in die Hafenstadt Fremantle die auch liebevoll „Freo“ genannt wird.

Dort angekommen bieten sich einige Entdeckungsmöglichkeiten für jeden Geschmack an. Der besondere Charme, finde ich, bekommt dieses nette Örtchen durch den Mix aus Altem und Neuem. Hier findet sich Kolonialgeschichte und das heutige geschäftige treiben auf den Märkten, sowie lebhafte Straßencafés und Bars, macht Fremantle zu einem interessanten Ort.

Und damit geht es schon los. Bei einem leckeren Kaffee oder einem kühlen Craft Beer lassen sich die klassischen Kolonialgebäude bewundern oder man nimmt den Hertage Trail, der einen in die Zeit zurück versetzt. Beispielsweise sollte man das Western Australian Maritime Museum erkunden, eines der ältesten öffentliche Gebäude in Western Australia besuchen, das Roundhouse oder auch, das zum Weltkulturerbende zählende „Fremantle Prison“ besuchen.

Ein gemütliches schlendern sollte man sich auf alle Fälle für den „Fremantle Marktes“  aufheben. Hier gibt es vieles zu sehen, probieren, bestaunen und vielleicht das ein oder andere Souvenir für zu Hause zu ergattern. Oder um es einfach für sich selbst zu behalten.

Ich hab mich für einen gemütlichen Bummel durch Fremantle entschieden. Habe meine Runden auf den Platz gedreht und bei einem Skateboard Wettbewerb der Kiddies zu gesehen, hab mich durch die Straße von Freo durchgebummelt, bin einmal in der Craft Brauerei eingekehrt und mir dann das ein oder andere neugierig auf dem Fremantle Market angesehen.

Fremantle, oder eben Freo, sollte man auf der Reise nach Perth, meiner Meinung nach, auf keinem Fall auslassen. Die Stadt begeistert einfach auf vielfältige weise!

Perth und Fremantle

Fremantle Market

Fremantle

Fremantle MarketPerth und Fremantle

Bevor ich mit der Fremantle Line wieder zurück nach Perth fahre, genieße ich aber noch den Sonnenuntergang am Hafen. Was für ein traumhafter Ausblick.
Meine persönliche Empfehlung als Abschluss des Tage. Oder ihr betrachtet den Sonnenuntergang vom „Riesenrad“ aus. Auf jeden Fall sollte ein Abstecher nach Fremantle auf der Reiseroute stehen.

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