Einmal im Jahr ist es soweit. Ein ganz besonderer Jahresrückblick steht an, wenn Michael von Erkunde die Welt zur Fotoparade 2023 aufruft. Jetzt wühlen alle in ihren Fotoarchiven und suchen die Besten zu den Kategorien raus. Ein tolles Netzwerk von Reisefreudigen, Bloggern und Fotografen. Für mich immer wieder ein kleiner Rückblick ins Jahr. Ein Jahr voller Reisen und toller Erlebnisse. Die ersten sechs Kategorien der Fotoparade 2023 lauten: „Landschaft„, „Lecker„, „Wasser„, „blau„, „kalt“ und „schwarz-weiß„. In diesem Jahr widme ich mich auch der Zusatzaufgabe mit den folgenden Kategorien: „heiß„, „Ausblick„, „tierisch„, „bunt„, „Herz“ und „modern„. Jeder kann die Themen so interpretieren, wie er denkt. Also mache ich mich jetzt ran, schwelge ein wenig an die tollen Orten dieser Erde zurück und erinnere mich an meine Erlebnisse. Besonders happy macht mich, dass ich bei den letzten Fotoparaden 2019 und 2021, bei denen ich teilgenommen habe, ein paar Sterne für Kreativität, wortreich, und bildschön erhalten habe.
Fotoparade 2023
Die Kategorien
Wie ich die Kategorien interpretiert habe, wirkt für den ein oder anderen als möglicherweise außergewöhnlich und unkonventionell. Manche von den Kategorien sind um die Ecke gedacht, manche einfach nur geradeaus. Wie ich sie interpretiert habe findest du im Text erläutert. So wird, was im ersten Moment nicht offensichtlich ist, für den Betrachter klarer. Viel Spaß, bei meiner kleinen Hommage an die Welt! Der Fotoparade 2023.
INHALTSVERZEICHNIS - DAS ERWARTET DICH

Landschaft – das Einhorn von Irland
Dieses Bild, aufgenommen inmitten der schroffen Natur Irlands, trägt den Namen „Das Einhorn von Irland„. Auch nicht verwunderlich, denn Irland ist bekannt für seine Elfen und Kobolde. Wo Straßen extra verlegt werden, da an dieser einen Stelle eine Fee ihr Zuhause hat und es in Wohnhäusern extra kleine Türen an den Wänden gibt, für die kleinen unsichtbaren Kobolde. Also sah ich beim vorbeifahren dieses wunderbare weiße Wesen. Ich lief die Straße zurück, bis hin zum „Einhorn“ und machte dieses unwirkliche Bild – zumindest in meiner Fantasie sieht es so aus, als könnte es ein Einhorn sein. Sollte man sich nicht öfters der kindlichen Fantasie hingeben, Wolkenformen erraten oder ein Fabelwesen in der Landschaft entdecken?

Irland

Lecker – Smørrebrød in Dänemark

„Smørrebrød“ Stege, Dänemark

Wasser – „Rocce Rosse“ – die roten Felsen auf Sardinien
Abends, zur blauen Stunde auf Sardinien. Das Rauschen der Wellen kann man schon vom weiten hören. Inmitten dieser Wellen sitze ich nun. Die Kamera fest in der Hand, gestützt auf einem Felsen umringt von der Gischt des Meeres. Hinter mir, hinter einer sicheren Mauer, stehen noch ein paar Menschen und beobachten das Spektakel, während am Horizont die Sonne untergeht. Das tosende Tyrrhenische Meer, die Formationen der Wellen und der rote Felsen halten mich fest im Bann. Immer wieder muss ich meine Kameralinse von Salzwasser befreien. Unter den Unmengen von Bildern, ist dieses hier entstanden.

Rocce Rosse, Arbatax, Sardinien, Italien

blau- „Anne´s Lane“ in Dublin
Die kleine Gasse in Dublin ist auf den meisten Bloggerseiten bekannt für die bunten Regenschirme die zwischen Straße & Himmel hängen. Bunt und fröhlich und natürlich ein Hotspot für Influencer Fotos. Allerdings fand ich diese Mega Bemalung an der großen Hauswand noch viel interessanter. Eine Hausmauer in blau und lila Tönen, hier und da eine Ballerina im Tütü. Ich lieb´s.

„Anne´s Lane“, Dublin, Irland

kalt – „Ponte 25 de Abril„
Über den Tejo führt die Hängebrücke Ponte 25 de Abril, die der bekannten Brücke in San Francisco zum verwechseln ähnlich sieht. Sie verbindet die Stadtteile von Alcântara mit dem Vorort Almada.
Während die Touristen an einem kalten Februartag in Lissabon entlang des Flusses sparzieren, fitnessbegeisterte ihre Kilometer ablaufen, stört der Trubel die Angler nicht. Mit störrischer Ruhe hängen sie ihre Angelrouten ins Wasser und trotzen der Kälte mit Handschuhe, Mütze und dicker Jacke.
„Ponte 25 de Abril“, Lissabon, Portugal

schwarz-weiß – Auf den Straßen Dublin´s
In großen Buchstaben, schwarz auf weiss steht es hier geschrieben „No Entry“ – keine Zufahrt. Eine Einbahnstraße. Aber was ist so besonders an dieser Straße? Für die Meisten einfach nur eine Verkehrsregel. Ich fand jedoch, es ist ein Foto wert und besonders in schwarz-weiß kommt die Message noch viel deutlicher hervor. Ich bin trotzdem durch und zwar zu Fuß.

Dublin, Irland
Zusatzaufgabe

Heiß(e) Rhythmen in Senegal
Der erste Morgen im Senegal begann mit heißen Rhythmen. Als ich das Hotel verlies konnte ich das trommeln unverkennbar hören. Eigentlich war ich auf der Suche nach ein paar Fotomotiven, aber der Sound lockte mich, wie beim Rattenfänger von Hameln in seine Richtung. Das Trommeln wurde lauter und dann entdeckte ich die Jungs. Sie heizten den Workshopteilnehmern ordentlich ein. Bereits früh morgens schwitzten und tanzten die Menschen zu den Klängen. Was für ein Autfakt in West Afrika.

Senegal, West Afrika

Ausblick – „Capo d´Orso“
Ein markanter Felsen auf dem Festland von Sardinien, drohnt über dem La-Maddalena-Archipel. Von meinem Air BnB hatte ich jeden Morgen einen wunderbaren Blick auf den „Roccia dell´Orso„„. Einen im Laufe des Jahrhunderts vom Wind geformten Granitfelsen der aussieht wie ein riesiger Bär. Am letzten Tag machte ich mich auf zum Felsen. Ein kurzer und leichter Anstieg führt zum „Roccia dell´Orso„. Bereits beim raufgehen hat man immer wieder einen tollen Blick über die Insel, auf das unwirkliche azzurblaue des Meeres bis auf die Insel La Madalena. Auf 120 Meter Höhe angekommen, kann man dem Bären duch seine Füße schauen und hat einen atemberaubenden Blick auf das Archipel. Der „Wächter“ und das Wahrzeichen der Region Gallura, war schon früher ein bekannter Orientierungspunkt für die Seefahrer auf ihren Routen im Meer vor Sardinien.
Ein Überbleibsel aus dem 19. Jahrhundert, ist diese militärische Festung von der man einen Blick bis nach Korsika hat.

Capo d´Orso, Sardinien, Italien

tierisch – Ein Traum wird wahr
Hautnah – nein, Entschuldigung, „Fellnah„, einem Löwen zu sein. Diesen Traum konnte ich mir im Senegal erfüllen. Darf ich vorstellen, das ist „Taller„. Wie nah ich dem Löwen war, kannst du hier sehen. Ob ich Angst, nein, tatsächlich nicht. Warum? Keine Ahnung. Vermutlich die Freude und das Adrenalin.

Senegal, West Afrika

Die Welt ist bunt – wir Alle
Die Welt ist bunt, in allen Facetten. „NO TO RACISM“ steht in großen Buchstaben auf einem Plakat inmitten der Stadt von Dublin. Weniger bunt ist das Bild, aber umso bunter die Message darauf.

Dublin, „No to Racism“

Herzensangelegenheiten ♥
Die „Love Lane“ in Dublin lässt Street Art Begeisterte Herzen höher schlagen. Eine versteckte Gasse inmitten von Dublin´s Temple Bar District. Früher war diese Seitengasse eher eine unansehnliche und dreckige Verbindung – bis 2014. Als der Stadtrat von Dublin eine Initiative startete und die „Love The Lanes“ ins Leben rief. Künstler durften die damalige dunkle und enge Gasse zu einer Open-Air Galerie verwandeln. Jetzt explodiert sie regelrecht vor Farben und natürlich viel Liebe ♥ – Liebe & Leidenschaft von Künstlern. Das Makeover – ein voller Erfolg. Die „Love Lane“ macht ihrem Namen alle Ehre.

„Love Lane“, Dublin, Irland

Aus alt mach modern
Eine Kirche im neuen Gewand. „The Church“ findet man in Dublin und hier gibt es statt Messwein coole Drinks und Livemusik. Modern trifft auf klassisch. Kirche neu interpretiert. 1964 wurde die Kirche „St. Mary´s“ geschlossen und lag einige Jahre brach. Nach 7 Jahren Restaurationszeit und diversen Umbauten erstrahlt sie von außen weiterhin als Kirche und im inneren in einer modernen Interpretation, als Restaurant & Bar.

„The Church“, Dublin, Irland

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