Sie ist zurück – die Fotoparade von Erkunde die Welt und  zwar im alten Gewand und tollen Herausforderung.

Meine letzte Fotoparade ist jetzt schon 2 Jahre her und diente mir als eine Art Jahresrückblick. Zurück in die vergangenen Reisen, Erlebnisse und Gefühle der letzten 365 Tage.

Mit frischem Wind und aufatmen im Jahr 2021, geht es im neuen Jahr mit einem kleinen Schulterblick noch einmal zurück ins alte Jahr, um schon bald wieder nach vorne zu blicken und zu hoffen, das Reisen um die Welt schon bald wieder besser möglich ist.

Die 11. Fotoparade hält folgende Kategorien bereit:

  • “Licht und Schatten”
  • “tierisch”
  • “Gewässer”
  • “Aussicht”
  • “hoch hinaus”
  • “schwarz-weiß”

Was fast etwas banal klingt, ist letztlich doch immer eine kleine Herausforderung und ein Balanceakt.

Hier ist meine Interpretation zwischen den Kategorien und Bilder.

 

Olivenbäume wirken auf mich magisch, stark und auf eine Art weise. Stehen sie oft in kargen Landschaften, in der Schräge, knorrig und doch stabil. Sie erinnern an ältere Menschen, mit ihren Erinnerungen und Geschichten die sie zu erzählen haben.

So wiegen sich ihre Zweige ab und an im mediterranen Klima hin und her und werfen ihre Schatten, als würden sie damit Bilder malen.

Oliven Lazise

Lazise, Italien | Canon EOS 6D | f/11 | 1/200 | Canon EF 16-35 mm f/2.8L II USM

Das Reisen war in 2021 auch nicht immer möglich oder einfach. So zog es mich öfters in die Berge, die vor meiner Haustüre liegen.

Zu einer Bergwanderung gehört für mich meine Kamera, eine selbstgemachte Brotzeit und die Almkühe dazu. Wenn ich von weitem schon die Kuhglocken höre, freue ich mich wie ein Kind. Diese Augen, diese langen Wimpern und wie die meisten neugierig abschlecken.

Darum konnte ich mich bei dieser Kategorie zwar schnell auf das „was“ einigen, aber nicht welches Bild. Daher gibt es meine drei Lieblings-Kuhbilder.

Noch ein Hinweis: Aufgrund der Pandemie hat es viele Großstädter raus auf´s Land gezogen. Aus der Großstadt raus, weg von viel Trubel – verständlich. Bitte achtet dennoch darauf, egal ob fremdes Land oder nah vor der eigenen Haustür, Respekt gegenüber fremden Eigentum, Schutz der Natur und das es sich nicht um einen Streichelzoo handelt. Für einen selbst ist es ein Erlebnis und Vergnügen, für den Alm- und/oder Landwirt deren Existenz.

Alleine am Strand. Das Meer rauscht und die Gedanken sind frei. Nach einer kurzen Nacht geht es schon früh morgens mit einer Tasse Kaffee in der Hand und der Kamera an den Strand von Pottloch. Die Sonne ist noch nicht einmal aufgegangen und der Nebel hängt noch in den Dünen.

Ein wunderschöner Sonnenaufgang, in allen möglichen Rottönen, spielte sich am Horizont ab und verschwand nach einer halben Stunde und hinterließ nur ein langweiliges grau.

Zwischen meinen Füssen spürte ich den Sand, als ich den Strand entlang sparzierte. Bis sich kurz am Horizont, meinen Blick gen Dänemark richtete, für einen ganz kurzen Augenblick die Sonne zwischen den Wolken durchschob und sich die Strahlen durch die Decke kämpfte.

Dieser Augenblick…..

Pottloch, Deutschland | Canon EOS 7D | f/3,5 | 1/1000 | Canon EF 16-35 mm f/2.8L II USM

…eine reine Interpretationssache.

/Aússicht/
Substantiv, feminin [die]
 
 1. [Plural selten]
Blick ins Freie, in die Ferne
„jemandem die Aussicht verbauen, versperren“
 
2. bestimmte Erwartung, Hoffnung, Chance; sich für die Zukunft zeigende positive Möglichkeit
„eine erfreuliche Aussicht“
 
Ob nun in die Ferne oder auf etwas, meine Interpretation der Kategorie im Bild…
Hafen von Lazise

Lazise, Italien | Canon EOS 6D | f/7,1 | 1/400 | Canon EF 16-35 mm f/2.8L II USM

Die Berge vor der Haustüre! Wo andere Urlaub machen, bin ich zu Hause.

So ging es dieses Jahr oft hoch hinaus, auf die bayerischen Münchner Hausberge.

Hirschkopf, Deutschland | Canon EOS 7D | f/22 | 1/100 | Canon EF 16-35 mm f/2.8L II USM

Wenn man die Berge hinter sich lässt, beginnt das mediterrane Flair schon am Brennerpass. Statt Edelweiß mischen sich Palmen zwischen Gebirge und Gardasee. Und ein Stück weiter, liebten sich Romeo und Julia in Verona.

Bei meinem Streifzug durch Verona, vorbei am Amphitheater, entlang der Bummelgassen, in ein paar wenig frequentierte Seitenstraßen.

Bis ich auf dieses alte Auto traf, mit dem ebenso alten Kennzeichen. Ein nieseliger und grauer Tag. Motiv und Wetter, ein Fall für schwarz weiß.

Fahrrad in Lazise

Verona , Italien | Canon EOS 7D | f/5,6 | 1/50 | Canon EF 16-35 mm f/2.8L II USM

Wer nun Lust auf etwas italienischen Flair bekommen hat, sollte sich ein Glas Wein oder einen Sprizz bereitstellen und eine kurze Reise nach Italien machen.

Zusatzaufgabe

Mit diesen 6 Kategorien geht es in der Fotoparade 2021 weiter:

 

  • “aufgeblüht”
  • “eng”
  • “Einschlag”
  • “rot”
  • “minimalistisch”
  • “Natur pur”

…oder verblüht?

Es ist wohl Ansichtssache.

Die Pusteblume hat mit der Raupe und dem Schmetterling eines gemeinsam…

„Es ist das Ende der Welt, sagte die Raupe. Es ist erst der Anfang sagte der Schmetterling“

Löwenzahn, Pusteblume | Canon EOS 6D | f/2,8 | 1/400 | Canon Makro EF 100mm F2.8L IS USM

Ich liebe es durch die Seitenstraßen fremder Ortschaften zu schlendern. Sie nah und authentisch zu genießen und zu entdecken. Weg vom Tourismus und aufgehübschter Fassade.

Meist treffe ich dann auf Einheimische die einem offen begegnen, etwas von sich oder ihrer Gegend erzählen oder manchmal sogar auf einen Kaffee einladen.

Ähnlich war es hier vor einem Hauseingang in einem kleinen Örtchen in Italien, als ich von außen einen neugierigen Blick ins innere warf. Ein Hausbewohner kam vorbei und erklärte mir ein wenig  etwas von der alten Fassade der Gemäuer, als ich dieses hier bei meiner Entdeckungstour entdeckte.

Zwischen all den engen Gassen, schmalen Einfahrten und Hausaufgängen, passte gerade einmal die Ape unter den gemauerten Hausbogen und den Treppenaufgang.

Dro, Italien | Canon EOS 7D | f/2,8 | 1/50 | Canon EF 16-35 mm f/2.8L II USM

Ich mag es, wenn es nicht offensichtlich ist. Wenn es Raum für Interpretation und Diskussion lässt. Ist es doch das, was Kunst ausmacht.

Für die Kategorie „Einschlag“, hat es jedenfalls für mich, dieses Bild hier geschafft. Die Fußabdrücke im Sand von einer Möwe.

Pottloch, Deutschland | Canon EOS 7D | f/3,5 | 1/320 | Canon EF 16-35 mm f/2.8L II USM

Die Reise an die Ostsee

Die Reise von München in den hohen Norden hatte viele Gründe. Eines der Gründe war das Fotoshooting für ein Buchcover am Strand von Pottloch.

Wow! Es ist mittlerweile schon das zweite Bild, das es als Cover auf ein Buch geschafft hat.

Und wenn ich schon mal da bin, genieße ich noch ein Konzert meines Lieblingskünstlers am Strand von Timmendorf, bevor der Roadtrip mit dem Camper wieder zurück in die Heimat geht.

Wer mal in der Nähe von Lübeck ist, sollte nicht nur Marzipan naschen, sondern sich auch in den kleinen Gassen umsehen. Denn hier gibt es so einiges zu entdecken.

Mit viel Liebe gepflegte Hauseingänge, kleine Künstler die ihre Postkarten an der Haustüre feil bieten und wenig Touristen.

Die Hauseingänge und Türen haben es mir hier angetan und genau hier entstanden auch die Fotos.

Lübeck, Deutschland | Canon EOS 7D | f/283 | 1/60 | Canon EF 16-35 mm f/2.8L II USM

Als ich ein paar Tage an der Ostsee in einem AirBnb verbracht hatte, war ich vollkommen unmotorisiert und so habe ich mir für diese Zeit ein einfaches Fahrrad mit Körbchen gemietet. Das Körbchen ist tatsächlich ein wichtiges Kriterium, denn darin packe ich immer meine Kamera griffbereit rein.

Zu Fuß oder mit dem Fahrrad alles zu erkunden ist super. Man kommt schnell von A nach B, kann überall stehen bleiben, muss keinen Parkplatz suchen und umweltfreundlich ist es zudem auch noch.

Das Foto machte ich auf einen meiner Fahrradtouren entlang der Ostsee. Der Damm, ein typisches Reethaus und dahinter die Ostsee. Mir gefällt die Offenheit, was sich hinter dem Wall verbirgt, die klaren Linien, die Einfachheit der Minimalismus im Bild.

Scharbeutz, Deutschland | Canon EOS 7D | f/10 | 1/200 | Canon EF 16-35 mm f/2.8L II USM

Immer wieder faszinierend was die Natur gestaltet und auch oft verzeiht. Welche Formen und Farben sie einnimmt. Das Leben das sich in jeglichen Lagen anpasst. Wo jedes Lebewesen seinen Lebensraum hat.

In diesem Fall, die Symbiose zwischen Wasser, Gestein und Moos. Lebensraum für kleine Wasserbewohner im und auf dem Wasser. Was für manch einen karg und wie bemooster Stein zu sein scheint, ist ein Leben selbst und für andere.

Hafenkrug, Deutschland | Canon EOS 7D | f/2,8 | 1/100 | Canon EF 16-35 mm f/2.8L II USM

Zeit den Blick nach vorne zu richten

Ein neues Jahr beginnt und es ist Zeit 365 Tage mit neuem Leben zu füllen.

Ich hoffe dir hat mein kleiner Jahresrückblick in Form der Fotoparade gefallen und Du hinterlässt mir deinen Eindruck, Gefühl oder Interpretation. Darüber würde ich mich sehr freuen.

Wenn Du den Blogbeitrag auf den sozialen Netzwerken teilst, verwende einfach diese #FopaNet und/oder #Fotoparade2021, damit finden wir alle anderen Beiträge zur Fotoparade.

Danke Michael! Ohne dein Engagement gäbe es keine Fotoparade.

Teilnehmer:innen der Fotoparade

Wer noch nicht genug von der Fotoparade hat, findet hier alle Teilnehmer in der Übersicht oder unter dem Hastag #FopaNet #Fotoparade2021. Meine Favoriten, die alle ihre eigene Interpretation zu den Kategorien gefunden haben sind diese hier:

Cruisetricks | Travellingcarola | Fotonomaden| Reisewut | goontravel | weitglücklich |smilesfromabroad

Alles Liebe für die neuen Seiten in Eurem Jahresbuch mit 365 freien und blanken Seiten.

Traut auch, seid tapfer und mutig!

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