Das mediterrane Flair, das „Meer“ und Lazise lassen sich wunderbar in der autofreien historischen Stadt genießen. Ein lebendiger Ort, direkt am Gardasee liegt Lazise südöstlich vom See und wird von der Stadtmauer umrahmt.

Wo sich normalerweise viele Touristen tummeln, ist es in der Nebensaison angenehm beschaulich und es lässt sich in den engen Gassen entspannt bummeln, in Bars und Cafés einkehren oder in einen der zahlreichen Restaurants feines italienisches Essen genießen.

Jetzt geht es auf einen kleinen Streifzug durch die Gassen von Lazise bis zum Hafenbecken mit einem Blick auf den Gardasee.

Bereits der Weg in den Stadtkern, lässt den Flair vom Mittelalter aufflammen. Von Blumen gesäumter Weg führ auf das große Stadttor von Lazise zu. Ein erster Blick gibt auch schon den großen Turm frei.

Biegt man zugleich links ab, läuft man direkt an der Stadtmauer entlang und ist umgeben von historischem Gefühl. Die Lampen, das Gemäuer und der Blick auf die mit zinnen umsäumte Burg.

Gesäumt ist der Streifzug von alten Holztüren, Messingtürklopfer und schwungvoll geschriebenen Namensschildern.

Tür Lazise

Die Gassen von Lazise

Es ist ein Genuss für die Augen, lässt man seinen Blick rechts und links und auch mal nach oben durch die Gassen von Lazise schweifen. So kann man in alten Zeiten schwelgen und sich seinen Träumen hingeben. Hin und wieder weht ein leichter Hauch von Blumenduft um die Nase.

Zwischen all den Gassen befinden sich auch abseits vom Stadtkern ein paar Restaurants, die mit einer weitläufigen Terrasse im mediterranen Stil und Olivenbäumen einladen.

…und dann stehst du am „Meer“

Nicht ganz, aber es fühlt sich gut an! Eben fast, wie am Meer.

Denn wenn man nach dem Stadttor seinen Weg direkt nach links einschlägt, steht man da, direkt am „Meer“, dem eigentlichen Gardasee. Ein Blick auf die Stille des Wassers und die Weite laden zum Verweilen und zum Gedanken schweifen ein.

Ein Liebespaar hat es sich hier, abseits vom Trubel niedergelassen. Sie flirten und streicheln sich liebevoll und haben die wenige Leute um sich herum vergessen. Was für ein traumhafter Ort dafür!

Vom Liebespaar zum Hafenbecken

Lassen wir das Liebespaar in ihrer Zweisamkeit und ziehen unseren Streifzug durch die Stadt weiter.

So weit, bis wie an der Kirche und am Hafen von Lazise stehen. Hier schaukeln die Boote im Takt der Wellen, während andere sich bei der Eisdiele sich das Dolce Vita schmecken lassen und andere bei einem Aperol Sprizz das Treiben beobachten.

Ein Blick über den Gardasee

Ein Stück weiter ist der Bootsanleger für die Ausflugsschiffe. Während der Ticketverkäufer noch ein paar Tickets an die Tagesgäste bringt, sitzen die Ente entspannt am Hafenrand. Ein Stück weiter, eine Bank. Hier kann man es den Enten Herren gleichtun, und entspannt auf den See blicken.

Gleich daneben sorgt ein Fernglas für den Weitblick über den Gardasee.

Schlendert man am Rand vom Gardasee weiter entlang, trifft man auf Sonnenhungrige, die wohl direkt vom Campingplatz auf den schmalen Streifen gestolpert sind.

Wer Zeit mitgebracht hat und seinen Streifzug um einen weiteren Ort verlängern möchte, der kann auch einfach hier weiter entlang gehen und landet dann in knapp 2 Stunden im Schlendertempo in Bardolino.

Die leisen Seitenstraßen

Wer meinen Blog schon länger verfolgt weiß, dass ich es liebe durch die Seitengassen, abseits vom gängigen Touristenpfad, zu bummeln. Hier ist meist das wahre Leben der Stadt. Die Katze liegt unter einem schattigen Busch, die Mama kommt eben vom einkaufen nach Hause und woanders kann man durch den geschlossenen Sonnenschutz vor dem Fenster, den Fernseher mit der italienischen Seifenoper hören.

Hier und da ist ein Restaurant, dass noch geschlossen hat, aber die Speisekarte die Offerte freigibt und man sich vorstellen kann, wie es wäre am Abend hier zu sitzen.

Zum Schluss ins Getümmel

Langsam zieht es einen zurück ins Getümmel. Auf eine kleine Auszeit in einer Bar, bei einem Aperol und etwas Knabbereien. Das können die italienischen Bars, zum alkoholischen Getränk feine kleine Snacks, angefangen bei Chips, Oliven bis zu kleinen belegten Paninis mit Tomate oder Schinken.

Bevor es aber wieder nach Hause geht, ein kleiner Bummel durch die anderen Gassen von Lazise. Vorbei an Eisdielen, Bars wo kein Kaffee oder Cappuccino serviert wird und zwischendrin auch mal der ein oder andere Tand in Form von Souvenirs feilgeboten wird.

Zum Schluss zieht es mich noch einmal magisch in einen Innenhof. Ein Juwel wie ich finde, ein schöner Innenhof, mit einer Cantina & Vino. Was für ein toller Abschluss bevor es wieder durch das große Tor hinausgeht und an den Blumen rechts und links den Weg entlang zum Parkplatz.

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Zurück zum österreichischen Kaiser – Arco

Nach einen wundervollen Tag in Lazise geht es wieder zurück nach Arco. die Stadt Arco liegt nördlich von Riva, wo sich die Altstadt an einem steilen und schmalen Steilfelsen anschmiegt, auf der eine Burgruine drohnt. Der Name der Stadt stammt vom österreichischen Kaiser Arco, der hier seinen Wintersitz gewählt hat und damit viele Wohlhabende aus der Monarchie mit in diese kleine Stadt gezogen hat.

Heute ist die Stadt besonders in der Kletter- und Mountainbike Szene bekannt. Das Thema Sport ist in der ganzen Altstadt spürbar. Aber auch ruhige Ecken gibt es. Während die Sportler sich noch in ihrer Unterkunft, auf dem Campingplatz bereit für das Abendessen machen, kann man in den Olivenhainen Ruhe und Entspannung finden.

Das beruhigende grasen der Schafe, das zurren von Bienen und Grillen, und die Sonne, die immer wieder durch die knorrigen Olivenbäume flirrt, lassen den Abend ausklingen.

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