Gorilla Trekking in Bwindi Impenetrable National Park – Berggorillas hautnah erleben

Es gibt Begegnungen auf Reisen, die man nicht so schnell vergisst. Das Gorilla Trekking im Bwindi Impenetrable National Park in Uganda gehört für mich definitiv dazu. Mitten im dichten Regenwald des BwindiNationalparks auf die Suche nach einer Berggorilla-Familie zu gehen, ist weit mehr als eine Wanderung. Es ist ein Abenteuer, bei dem man nie genau weiß, wie lange man unterwegs sein wird, wie tief man in den Wald vordringen muss – und wann plötzlich ein Gorilla nur wenige Meter entfernt zwischen den Blättern sitzt. Uganda ist eines der wenigen Länder, in denen man die seltenen Berggorillas in ihrem natürlichen Lebensraum beobachten kann. Bwindi ist dabei das bekannteste Trekkinggebiet des Landes und beherbergt ungefähr die Hälfte der weltweiten Berggorilla-Population.
Für mich war die Reise zu den Berggorillas deshalb nicht einfach ein weiterer Punkt auf meiner Reiseroute. Es war eine Begegnung mit einer Tierart, die man nicht in einem Zoo erleben möchte, sondern dort, wo sie hingehört – mitten im Regenwald, in ihrem natürlichen Lebensraum.
Auf einen Blick

📍 Uganda – Bwindi Impenetrable National Park
🦍 Berggorillas in freier Wildbahn
🥾 Trekkingdauer: zwischen 2–7 Stunden möglich
📷 Beobachtungszeit: 1 Stunde bei klassischem Tracking
🌿 Trekkingsektoren: Buhoma, Ruhija, Rushaga, Nkuringo

Sonnenuntergang Bwindi Impenetrable National Park

Wie alles begann…

 

An einem Abend bei meiner Freundin. Wir quatschen über dies und das und über unsere Reise Bucketlist und sie sagte: „...irgendwann möchte ich zu den Berg Gorillas nach Uganda.“ Meine Antwort darauf: „Sag bescheid, ich wäre dabei.“ Und so begann nach dem zweiten Glas Aperol unsere Reiseidee zur Planung zu werden. Und da sind wir nun – in Uganda. Der Tag ist nun gekommen und wir machen uns bereit für das Trekking zu den Gorillas in den Bwindi Impenetrable National Park.

Gorilla sitzt in Bwindi und frisst an einem Blatt

Auf der Suche nach den Berggorillas

Der Wecker klingelt früh. Sehr früh. Heute ist der Tag, auf den wir schon die ganze Zeit gewartet haben: Gorilla Trekking im Bwindi Impenetrable National Park.

Für ein ausgiebiges Frühstück bleibt keine Zeit. Ein schneller Kaffee, ein paar Happen und dann heißt es auch schon Rucksack schultern, Wanderschuhe geschnürrt und los. Nelly, die Besitzerin der Lodge fährt uns heute höchstpersönlich mit unserem kleinen Geländewagen den wir inzwischen liebevoll Raffi getauft haben.

Unser erster Stopp ist die Nationalpark-Registrierung. Hier werden die letzten Formalitäten erledigt, bevor es weitergeht. Die Aufregung steigt mit jeder Minute. Schließlich wissen wir noch nicht genau, was uns heute erwartet und wie lange wir tatsächlich durch den dichten Regenwald unterwegs sein werden.

Danach geht es mit Raffi weiter zum Ausgangspunkt unserer Tour. Dort treffen wir auf unsere Ranger und die Guides. Sie erklären uns noch einmal die wichtigsten Regeln für die Begegnung mit den Gorillas und erzählen uns, was uns im Wald erwartet. Wie lange die Wanderung dauert, lässt sich vorher nicht exakt sagen.

Spätestens jetzt ist klar: Das hier wird ein Erlebnis.

Vor uns liegt der Bwindi Impenetrable Forest – dicht, grün und irgendwie geheimnisvoll. Er erinnert immer wieder an den Film „Gorillas im Nebel“ und Irgendwo dort leben die Berggorillas, die wir heute sehen dürfen.

Gorilla sitzt tief versteckt im grünen Regenwald von Bwindi in Uganda

Durch den dichten Regenwald

Und dann geht es los. Rein in den Regenwald. Querfeld ein zwischen grünen großen Blättern, Lichtungen zwischen rascheln und Spannung.

Ganz vorne läuft unsere Ranger mit einer Machete und unsere Rangerin. Ganz hinten begleitet uns noch jemand mit einem Gewehr. Ein ungewohntes Bild, das einem aber ziemlich schnell vermittelt, dass wir hier nicht einfach durch einen normalen Wald spazieren. Man hatte uns anfänglich darüber informiert, das dieses Gewehr nur im äussersten Fall für einen Warnschuss in die Luft verwendet wird.

Der Bwindi Impenetrable Forest macht seinem Namen alle Ehre. Der Regenwald ist dicht, grün und teilweise so undurchdringlich, dass man kaum erkennen kann, was sich nur wenige Meter neben dem schmalen Pfad befindet. Immer wieder müssen Äste und Pflanzen zur Seite geschoben werden, während wir uns langsam unseren Weg durch das Dickicht bahnen. Immer weiter und tiefer in den Dschungel.

Am Abend zuvor hatte es noch ordentlich geregnet. Umso überraschter bin ich, dass der Weg erstaunlich trocken ist. Von Schlamm und knöcheltiefen Pfützen bleiben wir weitgehend verschont.

Immer wieder bleiben unsere Guides stehen. Im dichten Wald verständigen sie sich untereinander mit Klopfzeichen an den Bäumen. Ein kurzes Klopfen hier, ein weiteres dort. Für uns sieht es fast ein bisschen mystisch aus. Für die Ranger ist es ganz normale Kommunikation und hilft ihnen, auch dann miteinander in Kontakt zu bleiben, wenn man sich zwischen dem dichten Grün längst nicht mehr sehen kann.

Wir laufen weiter. Eine Stunde. Zwei Stunden. Und dann, nach ungefähr zweieinhalb Stunden, ist es plötzlich soweit.

Unsere Anspannung steigt, als die Rangerin uns signalisiert, dass wir sie bald sehen werden. Wir schauen uns an und wissen: Jetzt sind wir ganz nah. Und dann sehen wir ihn – den Gorilla.

Gorilla stillt Gorilla Baby im Urwald von Bwindi in Uganda
Eine Gorilla-Mama sitzt mit ihrem gerade einmal sechs Monate alten Baby im dichten Grün. Das Kleine ganz nah bei seiner Mutter, neugierig und gleichzeitig noch vollkommen abhängig von ihr.

Wir bleiben stehen.

Für einen Moment sagt niemand etwas. Wir haben so lange auf diesen Augenblick gewartet – und plötzlich stehen wir tatsächlich mitten im Bwindi-Regenwald und schauen einer Gorilla-Mama mit ihrem Baby

So nah. So friedlich. Und irgendwie unglaublich.

Der erste Blick auf einen Gorilla

Der erste Blick auf einen Berggorilla ist schwer zu beschreiben. Es ist einer dieser Momente, für die man kaum die richtigen Worte findet. So anders, so unerwartet – und gleichzeitig erstaunlich vertraut.

Die Mama sitzt ganz ruhig da. Nur etwa einen Meter von unserem Weg entfernt. Sie scheint müde zu sein und lässt sich von uns überhaupt nicht beeindrucken.

Ganz anders ihr kleines Baby.

Das ist voller Energie und nutzt seine Mama offensichtlich als Klettergerüst. Eine kleine Hand landet im Gesicht, kurz darauf folgt ein Fuß. Die Mama nimmt es ganz behutsam wieder herunter. Kein Stress, keine Aufregung. Nur diese unglaublich geduldige Ruhe.

Dann schaut sie kurz zu uns herüber. Für einen Moment treffen sich unsere Blicke. Ihr fallen schon wieder die Augen zu. Müde von dem kleinen Wirbelwind, der auf ihr weiter herumturnt.

Sie dreht das Baby auf den Rücken. Doch auch damit ist der Nachwuchs nicht einverstanden. Es setzt sich wieder auf und beginnt, noch etwas unbeholfen auf seine Brust zu trommeln – ganz so, wie es sich das vermutlich bei den Großen abgeschaut hat.

Die Gorilla-Mama schaut müde auf. Für einen kurzen Moment treffen sich unsere Blicke. Dann schließt sie wieder die Augen.

Wow“, denke ich. Wie ähnlich wir uns doch sind.

Mutter und Kind, Müdigkeit und Übermut, Geduld und Neugier. Trotz der Nähe entsteht nicht das Gefühl, einem „wilden Tier“ gegenüberzustehen. Vielmehr fühlt es sich an, als würden uns die Gorillas für einen kurzen Augenblick in ihre Welt hineinlassen.

Und was mich dabei am meisten beeindruckt, ist die Ruhe.

Keine Hektik. Kein Spektakel. Nur eine Gorilla-Mama, ihr kleines Baby und dieser ganz besondere Moment, den ich wohl nie vergessen werde.

Wir stehen einfach nur da und beobachten diese beiden. Keine spektakuläre Szene, kein großes Drama – sondern einfach ein ganz normaler Moment aus dem Leben einer Gorilla-Mama mit ihrem sechs Monate alten Baby.

Baby Gorilla im Bwindi Nationalpark von Uganda
Gorilla Baby in Uganda beim Gorilla Trekking
lachendes Baby Gorilla in Uganda Nationalpark Bwindi

Eine Stunde mit den Gorillas

Man kann sich gar nicht sattsehen an diesem kleinen Wesen – und an der Interaktion zwischen ihm und seiner Mama, die irgendwie vertraut und gleichzeitig so besonders wirkt.

Doch dann holt uns die Realität ein. Die Rangerin ruft uns leise zu: „Noch fünf Minuten, dann gehen wir zu den Silberrücken.

Ab dem ersten Treffen mit den Gorillas haben wir eine Stunde Zeit, die Tiere zu beobachten und diesen einzigartigen Moment zu erleben. Eine Stunde, die plötzlich viel zu kurz erscheint. Es fühlt sich an, als möchte keiner von uns diese Situation verlassen. Gleichzeitig wartet die nächste Begegnung auf uns: die Silberrücken.

Nach ein paar weiteren Minuten heißt es schließlich Abschied nehmen. Von der Gorilla-Mama und ihrem kleinen Baby. Wir trennen uns sichtlich schwer von den beiden. Noch einmal schaue ich zurück. Doch schon nach wenigen Metern sind die beiden verschwunden. Einfach weg im dichten Grün des Regenwaldes.

Wir laufen ein Stück durch den dichten Regenwald von Bwindi. Dann sitzen sie plötzlich vor uns – die Silberrücken. Stattlich. Kraftvoll. Beeindruckend. Keine Glasscheibe zwischen uns. Kein Gehege. Nur der Regenwald, ihr Zuhause – und wir, für eine Stunde zu Gast in ihrer Welt.

Man versucht gleichzeitig, alles zu beobachten, die besondere Situation auf sich wirken zu lassen und natürlich auch ein paar Fotos zu machen. Doch schon nach kurzer Zeit merke ich: Das perfekte Foto ist eigentlich gar nicht das Wichtigste. Man sollte die Kamera auch einmal sinken lassen.

Ein Gorilla, der ruhig durch das Unterholz schaut. Ein Jungtier, das mit seiner Mutter interagiert. Ein kurzer Blick direkt in die Kamera.

Es sind die Momente die bleiben. Die Begegnungen, die Gefühle und die Erinnerungen, die man nicht fotografieren kann. Denn manchmal ist es wichtiger, einfach nur dazusitzen und einen Gorilla anzusehen – und zu begreifen, dass man gerade mitten in seinem Zuhause ist.

Gorilla Silverback sitzt im Regenwald von Bwindi Uganda

Die Silberrücken

Wir könnten wahrscheinlich noch ewig bei der Mama und ihrem kleinen Baby stehen bleiben, doch unsere Rangerin gibt uns schließlich ein leises Zeichen. Bald geht es weiter zu den Silberrücken. Nur ein paar Schritte durch das dichte Grün – und schon sind wir da.

Allerdings müssen wir erst einmal genauer hinschauen. Tief im Gebüsch sitzen sie, die großen Männchen mit ihren charakteristischen silbernen Rücken. Einige bewegen sich langsam durch das Unterholz und sind zwischen den vielen Blättern und Ästen kaum auszumachen. Andere sitzen einfach nur da, uns seitlich zugewandt, reißen ganz entspannt einen Ast ab und genießen die Blätter. Es wirkt fast so, als hätten sie überhaupt keine Notiz von uns genommen.

Einer der Silberrücken sitzt allerdings mit Blickrichtung direkt zu uns. Plötzlich greift er nach einem großen Ast und reißt ihn mit einem lauten Knacken ab. Anschließend bricht er ihn einfach in zwei Teile, beginnt genüsslich die Blätter abzuzupfen und schaut dabei immer wieder zu uns herüber.

Und dann passiert etwas, womit wohl keiner von uns gerechnet hat.

Der Gorilla furzt. Und zwar so laut und so lange, dass wir uns einfach nicht mehr beherrschen können und alle anfangen zu lachen.

Ich schaue einen der Ranger an. Er schaut mich an und sagt mit völlig ernstem Gesicht: It wasn’t me.

Das bringt mich natürlich erst recht zum Lachen. Ich drehe mich wieder zu dem Silberrücken um, der völlig unbeeindruckt von unserem Gelächter weiter seine Blätter frisst.

 

Man könnte ihnen stundenlang zusehen. Sie wirken so ruhig und gelassen, als wären wir überhaupt nicht da. Und vielleicht ist genau das das Faszinierende an dieser Begegnung: Wir sind nur Gäste in ihrem Zuhause, während sie einfach weitermachen mit dem, was Gorillas eben so machen – Äste abreißen, Blätter essen und durch das Unterholz ziehen.

Und wir? Wir stehen mitten im Regenwald bei diesen wunderbaren Tieren.

Silberrücken von hinten im Regenwald von Bwindi

Warum eigentlich Silberrücken?

Seinen Namen verdankt der erwachsene männliche Gorilla dem silbergrauen Fell, das sich mit zunehmendem Alter über seinen Rücken und die Schultern legt.

Mit seiner imposanten Erscheinung übernimmt er häufig eine zentrale Rolle innerhalb der Gruppe – als Beschützer, Anführer und Vater.

Noch zehn Minuten

Diese eine Stunde mit den Gorillas vergeht so wahnsinnig schnell. Viel zu schnell, wenn es nach uns geht. Wir haben gerade erst das Gefühl, richtig angekommen zu sein, da erinnert uns unsere Rangerin schon daran, dass unsere Zeit fast vorbei ist.

Almost over. Only 10 minutes then we leave(Es ist bald zu Ende. Nur noch 10 Minuten, dann gehen wir.)

Zehn Minuten, die plötzlich viel zu kurz erscheinen. Wir versuchen, noch einmal alles in uns aufzusaugen. Jeden Blick, jede Bewegung, jedes Rascheln im Gebüsch. Wir schauen zu den Gorillas, beobachten, wie sie ganz selbstverständlich ihrem Alltag nachgehen, und versuchen gleichzeitig, diesen Moment irgendwie festzuhalten.

Noch einmal schauen. Noch ein Foto. Noch ein Blick. Eigentlich möchte keiner von uns gehen.

Doch die zehn Minuten vergehen genauso schnell wie die ganze Stunde. Und während wir langsam Abschied nehmen müssen, wird uns erst richtig bewusst, was für ein unglaubliches Erlebnis gerade hinter uns liegt.

Gorilla Trekking in Bwindi Nationalpark in Uganda

Goodbye Gorilla!

Dann ist es soweit. Wir müssen den Rückweg antreten. Wehmütig machen wir uns auf den Weg und verlassen langsam die Gorillas. Zurück geht es durch den tiefen, dichten Regenwald, wieder hinaus aus ihrem Zuhause. Hinauf auf die Lichtung und zurück in die „Zivilisation“.

Unsere Gruppe ist bereits ein paar Schritte vor uns, als wir plötzlich links von unserem Weg noch etwas im grünen Unterholz entdecken. Wir bleiben stehen und schauen genauer hin. Da liegen sie. Einige Gorillas haben es sich tief im Blätterdickicht gemütlich gemacht. Manche schauen neugierig zwischen den Blättern hervor, andere liegen völlig entspannt da und lassen den Tag offenbar einfach an sich vorbeiziehen. Fast hätte man sie übersehen – so gut sind sie im dichten Grün verborgen.

Und wieder stehen wir einfach nur da und schauen. Eigentlich waren wir schon auf dem Weg zurück, doch natürlich können wir nicht einfach weitergehen. Jeder von uns versucht noch einmal, diese letzten Bilder und Eindrücke in sich festzuhalten, bis uns die Rangerin für den Rückweg ermahnt.

Es fühlt sich fast so an, als würden uns die Gorillas zum Abschied noch einmal zeigen wollen: Wir sind hier. Das ist unser Zuhause. Und ihr durftet für einen kleinen Moment dabei sein.

Schließlich reißen wir uns los und folgen der Gruppe weiter. Weg von den Gorillas, hinein in den Regenwald – mit dem Wissen, dass wir gerade etwas erlebt haben, das wir so schnell nicht vergessen werden.

Zurück aus dem Regenwald

Doch unser Weg ist noch nicht zu Ende. Wir müssen wieder hinauf – aus der tiefen Schlucht, durch die wir gekommen sind, und zurück nach oben. So langsam spüren wir die vielen Stunden im Regenwald in unseren Beinen. Nach der intensiven Begegnung mit den Gorillas machen wir deshalb erst einmal Rast und gönnen uns eine Mittagspause.

Mit neuer Energie geht es anschließend weiter. Schritt für Schritt lassen wir den dichten Regenwald hinter uns. Das Grün wird langsam lichter und irgendwann haben wir es geschafft: Wir sind wieder draußen.

Und plötzlich ist alles anders.

Die Gespräche in unserer Gruppe werden lauter und intensiver. Jeder möchte erzählen, was er gesehen hat, welcher Gorilla ihm besonders aufgefallen ist und welcher Moment wohl für immer im Kopf bleiben wird. Überall sehen wir strahlende Gesichter. Alle lächeln, alle sind glücklich – und obwohl wir müde sind, spürt man diese unglaubliche Freude über das gerade Erlebte.

Zum Abschluss bekommt jeder von uns noch ein Zertifikat über die erfolgreiche Gorilla-Trekking-Tour überreicht.

Ein kleines Stück Papier – aber für uns eine ganz besondere Erinnerung an einen Tag, den wir so schnell nicht vergessen werden.

Denn heute durften wir für eine Stunde in eine Welt eintauchen, die sonst nur ihnen gehört.

Und ganz ehrlich: Für dieses Erlebnis würde ich den Aufstieg jederzeit wieder auf uns nehmen.

In der Lodge

Ein paar Minuten später sehen wir dann auch schon unsere Lodgebesitzerin mit Raffi um die Kurve fahren. Wir steigen ein, lassen uns in die Sitze fallen und machen uns auf den Rückweg zur Lodge.

Glücklich, die Kleidung und Schuhe tragen die Spuren des Regenwaldes. Jeder von uns hat sein ganz persönliches Gorilla-Erlebnis im Kopf und noch während der Fahrt wird erzählt, gelacht und die vielen Eindrücke miteinander geteilt.

Angekommen in der Lodge wartet erst einmal eine kleine Belohnung auf uns: Kaffee und Tee und dazu kleine süßes Gebäck. Genau das Richtige nach den vielen Stunden im Regenwald. Wir lassen den Tag langsam sacken, erzählen immer wieder von der Gorilla-Mama mit ihrem Baby, den Silberrücken und natürlich auch von unserem ganz besonderen „It wasn’t me“-Moment.

Ein paar Stunden später kommen weitere Gäste zurück, die mit einer anderen Gruppe unterwegs waren. Wir saßen am Vorabend bereits am Kaminfeuer zusammen.

Ihre Gruppe war insgesamt acht Stunden im Regenwald unterwegs. Acht Stunden! Wir sind beeindruckt und gleichzeitig ein bisschen froh, dass unsere Tour deutlich kürzer war. Dafür hatten sie ihre ganz eigene besondere Begegnung: Sie haben die Gorillas unten am Fluss getroffen.

Jeder erzählt von seinen persönlichen Highlights und irgendwie hat jeder eine andere Geschichte mitgebracht.

Wir sitzen zusammen, trinken Kaffee und Tee, lachen und tauschen Fotos und Geschichten aus.

Was für ein unglaubliches Erlebnis!

Regen ubd Nebel im Bwindi Impenetrable National Park

Der Bwindi Impenetrable National Park

Der Bwindi Impenetrable National Park liegt im Südwesten Ugandas und ist für seine dichten Bergregenwälder und seine außergewöhnliche Artenvielfalt bekannt.

Der Name „Bwindi“ wird häufig mit „Ort der Dunkelheit“ in Verbindung gebracht – und wer den dichten Wald betritt, versteht schnell, woher diese Vorstellung kommt. Das Blätterdach lässt nur wenig Licht bis zum Waldboden durch. Farne, Moose, Ranken und dichtes Unterholz machen den Weg teilweise schwer zugänglich. Genau diese ursprüngliche Atmosphäre macht den Reiz des Trekkings aus. Hier geht es nicht darum, möglichst schnell zu einem Aussichtspunkt zu gelangen. Der Wald selbst ist bereits Teil des Erlebnisses.

Die Gorilla-Trekking-Sektoren von Bwindi

Bwindi ist in vier Hauptbereiche gegliedert:

  • Buhoma
  • Ruhija
  • Rushaga
  • Nkuringo

Welcher Sektor der richtige ist, hängt unter anderem von der gebuchten Gorilla-Familie, der verfügbaren Genehmigung und der geplanten Reiseroute ab. Die Uganda Wildlife Authority nennt alle vier als die zentralen Trekkingsektoren des Bwindi-Nationalparks.

Für die Reiseplanung ist deshalb wichtig, nicht einfach nur „Bwindi“ als Ziel zu buchen, sondern genau darauf zu achten, in welchem Sektor das Trekking stattfindet. Das kann einen erheblichen Unterschied für die Anreise und die Wahl der Unterkunft machen.

Collage von Gorillas im Bwindi Nationalpark in Uganda

Gorillas und Fotografie

Für Fotografen ist der dichte Regenwald von Bwindi eine ganz besondere Herausforderung. Der Wald ist dunkel, das Licht verändert sich ständig und die Tiere befinden sich häufig teilweise im Schatten oder hinter Blättern und Ästen. Hinzu kommt die Entfernung. Auch wenn man oft sehr nah an die Tiere heran kommt, sollte man ein Objektiv mit langer Brennweite und/oder hoher Lichtstärke im Rucksack haben.

Auch wenn man kein Teleobjektiv hat um beispielsweise Portraitaufnahmen von den Gorillas zu machen, bieten sich viele andere Situationen für wundervolle Aufnahmen an.

Detailfoto vom Gorilla Baby Fuss

Meine Tipps für die Gorilla-Fotografie

Kurze Verschlusszeiten: Gorillas bewegen sich. Gerade bei wenig Licht sollte die Verschlusszeit nicht zu lange sein.

Hohe ISO-Werte akzeptieren: Im dichten Regenwald ist das Licht oft knapp. Ein leichtes Bildrauschen ist meiner Meinung nach besser als ein verwackeltes Foto.

Nicht nur auf das Gesicht warten: Auch Hände, Füße, Fellstrukturen und Interaktionen innerhalb der Gorilla Familie können interessante Motive ergeben.

Zwischen den Ästen fotografieren: Die Vegetation gehört zum Bild. Nicht jedes Blatt muss aus dem Foto verschwinden.

Die Kamera auch einmal weglegen: Die Begegnung selbst ist wichtiger als die Anzahl der aufgenommenen Bilder. Genieße den Anblick, die Geräusche, die Gerüche…

In meinem Rucksack befand sich eine klasische DSLR Kamera (Canon EOS 5D Mark IV) mit einem Canon Teleobjektiv (Canon EF 70-200mm F2.8 L USM).

Wie anstrengend ist Trekking durch den Regenwald in Bwindi?

Das hängt stark davon ab, in welchem Sektor man unterwegs ist und wo sich die jeweilige Gorilla-Familie am Tag des Trackings befindet. Bwindi ist kein einfacher Spazierweg. Steile Hänge, dichter Wald, feuchter Untergrund und Höhenunterschiede können die Wanderung körperlich anspruchsvoll machen. Die Uganda Wildlife Authority weist ausdrücklich darauf hin, dass für Gorilla Tracking eine moderate körperliche Fitness erforderlich ist. Wer regelmäßig wandert, sollte sich auf die Tour normalerweise gut vorbereiten können. Trotzdem würde ich die Strecke nicht unterschätzen. Gute Wanderschuhe und wetterfeste Kleidung sind wichtiger als ein besonders schickes Trekking-Outfit.

Silberrücken in Bwindi beim fressen im Regenwald von Uganda

Was kostet das Gorilla Permit in Uganda?

Das Gorilla Permit ist einer der größten Kostenpunkte einer Uganda-Reise. Die von der Uganda Wildlife Authority veröffentlichte Tarifübersicht für den Zeitraum Juli 2024 bis Juni 2026 nennt für ausländische Nichtansässige 800 US-Dollar für Gorilla Tracking und 1.500 US-Dollar für die Gorilla Habituation Experience. Da sich Tarife ändern können, würde ich für eine aktuelle Reiseplanung immer die derzeit gültigen Preise der Uganda Wildlife Authority prüfen und den Preis nicht dauerhaft im Artikel festschreiben. Neben dem Permit kommen weitere Kosten hinzu, beispielsweise für:

  • Unterkunft
  • Transfer
  • Guide bzw. Reiseveranstalter
  • Verpflegung
  • Nationalparkleistungen
  • gegebenenfalls Trinkgelder
  • weitere Aktivitäten

Das Gorilla Beobachtung ist damit sicherlich kein günstiges Reiseerlebnis. Aber es gehört für mich zu den Erlebnissen, bei denen der Preis nicht nur für eine touristische Aktivität bezahlt wird. Die Einnahmen tragen auch zum Schutz der Tiere und des Lebensraums sowie zur Finanzierung des Parkmanagements bei

Wann ist die beste Reisezeit?

Bwindi ist ein Regenwald. Regen gehört deshalb grundsätzlich zum Erlebnis. Auch in vermeintlich trockeneren Reisezeiten sollte man auf wechselhaftes Wetter vorbereitet sein. Für Fotografen kann gerade das diffuse Licht im Wald interessant sein. Es erzeugt eine ganz andere Atmosphäre als hartes Sonnenlicht. Ich würde deshalb die Reisezeit nicht ausschließlich danach auswählen, möglichst keinen Regen zu erleben. Wichtiger sind für mich:

  • persönliche Reiseplanung
  • gewünschte Route
  • Verfügbarkeit des Permits
  • Wetterbedingungen
  • Budget
  • eigene Toleranz gegenüber Regen und Schlamm

Wie nah kommt man den Gorillas?

Die Nähe zu den Tieren ist am beeindruckendsten. Gleichzeitig gelten klare Regeln für den Umgang mit den Gorillas. Die Ranger sorgen dafür, dass die Begegnung kontrolliert und möglichst störungsarm abläuft. Man sollte deshalb niemals versuchen, selbstständig näher an einen Gorilla heranzugehen, ein Tier anzufassen oder die Gruppe zu bedrängen. Das Ziel ist nicht, möglichst nah heranzukommen. Das Ziel ist, eine wilde Gorilla-Familie in ihrem Lebensraum beobachten zu dürfen.

Gorilla Trekking in Bwindi, Uganda: Berggorillas hautnah erleben 6
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Gorilla Mutter im Regenwald von Bwindi in Uganda
Silberrücken im Dschungel vom Bwindi Nationalpark in Uganda

Packliste Gorilla Trekking

  • 🥾 Feste, wasserdichte eingelaufene Wanderschuhe
  • 👖 Lange Trekkinghose
  • 🧦 Gute, hohe (Wander)Socken (damit du die Hose hineinstecken kannst und besser gegen Feuerameisen geschützt bist)
  • 👕 Langärmliges Oberteil
  • 🌧️ Regenjacke / Wasserdichte Jacke
  • 🧤 Leichte Handschuhe (Schutz vor Insekten, Dornen und kleinen Verletzungen)
  • 🎒 Leichter Tagesrucksack
  • 💧 Ausreichend Trinkwasser
  • 🥪 Lunch / Snacks
  • 🧴 Sonnenschutz
  • 🦟 Insektenschutz mit 50 % DEET, z. B. von NoBite (ich habe mir das Reise-Set inklusive Kleidungsspray geholt) Malariagebiet!
  • 😷 medizinische Maske
  • 📷 Kamera
  • 🔋 Ausreichend Akkus und Speicherkarten
  • Regenschutz für die Kamera

Gerade im feuchten Regenwald würde ich einen guten Schutz für Kamera und Objektive einpacken.

Im übrigen, vor Ort, bevor es in den tiefen Regenwald von Bwindi geht, kann man einen Porter für 25 $ anheuern. Während man sich voll und ganz auf das Trekking konzentriert und alles in sich aufsaugen kann, trägt der Porter scheinbar mühelos das Gepäck der Trekker. Und in schwierigen Situationen hilft er auch dabei das ein oder andere Hindernis zu meistern.

Bei meinem Gespräch mit einem Porter und mit der Lodgebesitzerin stellte sich heraus; das die vielen Menschen die sich als Träger vor Ort anbieten, als Tagelöhner arbeiten. Wenn Sie an diesem Tag keinen Auftrag bekommen, gehen sie ohne Lohn nach Hause. So kann es sein, wie es mit „Alex“, einen unserer Porter, war, das er morgens erst 3 Stunden zu Fuß zum Bwindi Nationalpark gelaufen ist und diese Strecke auch wieder zurück. Heute hatte er Glück und hat einen Auftrag bekommen. Aber an manchen Tagen war sein Weg dort hin umsonst.

Warum Gorilla Expedition auch Naturschutz bedeutet

Diese Gorilla Expedition ist nicht einfach nur eine touristische Attraktion. Der Schutz der Berggorillas ist eng mit dem Schutz ihres Lebensraums und der lokalen Bevölkerung verbunden. Einnahmen aus dem Tourismus helfen dabei, Schutzmaßnahmen und Parkmanagement zu finanzieren und schaffen gleichzeitig wirtschaftliche Perspektiven. Genau deshalb empfinde ich es als wichtig, diese Art des Trekkings nicht als „Tiererlebnis zum Abhaken“ zu betrachten. Wer in den Bwindi Impenetrable National Park reist, besucht einen Lebensraum, der geschützt werden muss.

Gorillal Hände in schwarz weiß

Gorilla Trekking oder Gorilla Habituation Experience?

Wer mehr Zeit mit einer Gorilla-Familie verbringen und den Prozess der Gewöhnung der Tiere an menschliche Beobachter erleben möchte, kann sich für die sogenannte Gorilla Habituation Experience interessieren. Sie unterscheidet sich vom klassischen Gorilla Tracking und ist deutlich teurer. Die aktuelle UWA-Tarifübersicht nennt für die Habituation Experience 1.500 US-Dollar für ausländische Nichtansässige. Für die meisten Reisenden dürfte das normale Trekking die naheliegendere Wahl sein. Wer sich jedoch besonders für Verhalten, Forschung und die langfristige Gewöhnung der Tiere an menschliche Beobachter interessiert, könnte die Habituation

  • Gorilla Habituation Experience: Das ist eine spezielle Form, bei der man Forscher begleitet und Gorillas besucht, die noch an den Menschen gewöhnt werden (dauert meist bis zu 4 Stunden statt nur 1 Stunde).

Mein persönliches Fazit

Das Gorilla Trekking in Uganda gehört für mich zu den intensivsten Naturerlebnissen, die man auf einer Reise erleben kann. Nicht, weil man einem Gorilla besonders nah kommt. Sondern weil man sich für einen kurzen Moment in dessen Lebensraum befindet. Der Weg durch den dunklen, feuchten Bwindi-Regenwald gehört genauso zum Erlebnis wie die eigentliche Begegnung. Das Warten, die Geräusche des Waldes, die Spannung während der Suche – und schließlich dieser eine Moment, in dem man den ersten Gorilla zwischen den Blättern entdeckt. Dann wird aus einer Reisegeschichte plötzlich eine Erinnerung, die bleibt. Und vielleicht ist genau das der Grund, warum dieses Erlebnis für mich mehr ist als ein Punkt auf einer Uganda-Reiseroute. Es ist eine Begegnung, für die man dankbar sein sollte – und die man mit Respekt gegenüber den Tieren, dem Wald und den Menschen vor Ort erleben sollte.

Gorilla Trekking in Bwindi, Uganda: Berggorillas hautnah erleben 7
Gorilla Trekking in Bwindi, Uganda: Berggorillas hautnah erleben 6

FAQ – Gorillas in Uganda

Wie bekomme ich ein Permit für das Gorilla Trekking?“

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Das Gorilla-Permit wird von der Uganda Wildlife Authority (UWA) ausgegeben. Für Touristen muss das Permit nach den aktuellen UWA-Regeln über einen von der Uganda Tourism Board lizenzierten Reiseveranstalter gekauft werden.

Was kostet das Permit?“

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In der Regel sind es 600 bis 800 USD. Dazu kommt noch die Unterkunft mit 1 bis 2 Nächten, ggfls. ein Porter und Trinkgeld.

Werde ich Gorillas sehen?“

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Eine 100%ige Sicherheit gibt es nie ABER die Wahrscheinlichkeit ist sehr sehr groß. Denn die Ranger kennen die Gorilla Familien. Zum Teil schlafen die Ranger und Searcher im Regenwald in der Nähe der Gorillas. Allerdings bewegt sich die Gorilla Familie auch quer durch den Regenwald, so das es auch manchmal einige Stunde braucht, bis man auf die Gorillas trifft.

Wie nah kommen die Gorillas?“

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 „Sieben Meter Abstand – und plötzlich sitzt ein Berggorilla nur wenige Schritte entfernt.“ Die Begegnung mit den Gorillas ist trotz der Sicherheitsregeln unglaublich intensiv. Die Tiere bewegen sich frei durch den Wald und können dabei selbstständig näherkommen. Genau diese Nähe macht das Gorilla-Trekking zu einem ganz besonderen Naturerlebnis.

Warum muss eine Maske bei den Gorillas getragen werden?“

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ABeim Gorilla-Trekking wird das Tragen einer medizinischen Maske vor allem zum Schutz der Gorillas vor menschlichen Atemwegsinfektionen verlangt. Gorillas sind uns Menschen genetisch sehr ähnlich und können sich deshalb mit vielen unserer Viren und Bakterien anstecken. Eine scheinbar harmlose Erkältung kann für einen Berggorilla ernsthafte Folgen haben. Die Maske soll insbesondere: 🦠 Übertragung von Erkältungs- und Grippeviren reduzieren 🦍 die Gorillas vor menschlichen Atemwegsinfektionen schützen 👥 verhindern, dass Besucher die Tiere durch Tröpfchen und Aerosole anstecken 🌿 damit zum Schutz der kleinen und gefährdeten Gorilla-Populationen beitragen Wichtig: Die Maske dient in erster Linie dem Schutz der Gorillas – nicht dem Schutz der Besucher.

Ebola – aktueller Hinweis

Uganda hatte im Jahr 2026 einen Ausbruch der Ebola-Erkrankung durch das Bundibugyo-Virus. Nach Angaben der WHO wurde der Ausbruch in Uganda nach Abschluss der international vorgesehenen 42-tägigen Überwachungsphase am 27. August 2026 als beendet erklärt. Insgesamt wurden während des Ausbruchs 20 bestätigte Fälle registriert. Das bedeutet jedoch nicht, dass gesundheitliche Entwicklungen in der Region dauerhaft ausgeschlossen werden können. In der benachbarten Demokratischen Republik Kongo besteht weiterhin ein Ebola-Ausbruch, weshalb die Behörden die Situation und mögliche grenzüberschreitende Risiken weiter beobachten. Für eine geplante Reise nach Bwindi sollte man deshalb kurz vor der Abreise die aktuellen Hinweise des Auswärtigen Amts, der ugandischen Behörden und der WHO prüfen. Das Auswärtige Amt weist derzeit darauf hin, dass Uganda den Ebola-Ausbruch beendet hat, empfiehlt aber weiterhin, die aktuellen behördlichen Hinweise zu verfolgen. Für Bwindi gilt zudem, dass Reisende besondere Vorsicht walten lassen und sich zeitnah über die lokale Sicherheitslage informieren sollen. Stand: September 2026

Stand: September 2026
Die Angaben zu Permits, Preise, Gesundheit und Sicherheit können sich kurzfristig ändern. Bitte prüfe vor deiner Reise die aktuellen Informationen der zuständigen Behörden.

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