Heute geht es weiter. Von Anuradhapura geht es diesmal mit dem Auto weiter nach Kandy. Auf der Strecke liegen noch ein paar Stopps. Und zwar…

Pidurangala Rock – eine gute Alternative mit fabelhaften Blick auf Sigiriya

Die Begehung des Pidurangala Rock ist einfach und in etwa 30 Minuten machbar. Es empfiehlt sich dennoch festes Schuhwerk, auch wenn man diese nach den ersten paar Meter schon wieder ausziehen muss, da sich auf dem Weg noch ein Tempel befindet, den man pasieren muss, bevor man seinen Weg fortsetzen kann. Also schnell aus den Schuhen geschlüpft und ein kurzer Besuch im Tempel. Wie ich finde, jedoch nicht sehr sehenswert. Aber jetzt geht es erst einmal ein paar Treppen hoch.

Schon bereits bei der Hälfte der Strecke kann ich den Ausblick erahnen. Es geht vorbei an einem liegenden Buddha und noch weiter hinauf. Das letzte Stück hat es in sich und erfordert etwas Geschick und Sportlichkeit, oder eine helfende Hand, wenn man die Aussicht erreichen möchte. Also die Kamera verstaut und die Wasserflasche nach oben geworfen und sich zwischen den Felsen geklemmt um das letzte Stück zu erreichen.

Oben angekommen hat meinen einen fantastischen Blick über den Dschungel und natürlich auf den Sigirya Rock. Wunderschön und grün liegt Sri Lanka vor einem.

Statt am vermeintlichen Ende stehen zu bleiben, kann man noch einmal nach oben steigen und hat einen wunderbaren 360° Blick über den grünen Dschungel Sri Lankas. Es lohnt sich oft, einfach weiterzugehen, anstatt stehen zu bleiben, obwohl man meint, es wäre das Ende.

Der Aufstieg jedenfalls, ist leicht zu bewältigen und lohnt sich auf jeden Fall.

Das Ticket ist zum Vergleich zu Sigirya auch noch wesentlich günstiger und damit eine gute Alternative.  Während man für den Sigiriya Rock 4.500 Rupien hinlegen muss – in etwa 25 €, kostet das Ticket für Pidurangala Rock lediglich (500 Rs), was in etwa 2,50 EUR entspricht. Zudem ist er kaum überlaufen und bietet einen fabelhaften Blick auf Sigiriya.

 

Zur Belohnung eine Kokosnuss

Nach dem Abstieg warten unten ein paar Stände und als Durstlöscher und kleine Stärkung, kann man sich mit Getränken oder einer frischen Kokosnuss stärken und belohnen. Sehr erfrischend kann ich da nur sagen.

Und nachdem ein Tuk Tuk voller Kokosnüsse eben noch einmal geliefert wurde, braucht man sich über den Nachschub keine Gedanken machen.

Nach der Stärkung geht es auch gleich weiter. Kandy steht als nächstes auf der Route. Aber dann kreuzt ein Elefant meinen Weg. Frisch gebadet geht es für ihn heim. Zum Glück ist es mittlerweile in Sri Lanka nicht mehr legal, sich einen Elefanten zu halten. So sind das nun nur noch die letzten Elefanten in Gefangenschaft.

Nichtsdestrotz kommt es immer wieder zu Konflikten zwischen den Einwohnern Sri Lankas und den grauen Riesen. So nehmen die Einwohner immer mehr vom Lebensraum ein, so dass es zwangsläufig zu Konfrontationen kommt. So plündern die Dumbos die Reisfelder und vernichten in Kürze einen Großteil der Ernte. Oft hört man in Sri Lanka einen großen Knall und wummern, das sind die Menschen, die mit lautem knallen die Elefanten von den Feldern fernhalten. Sogar in der Nacht schlafen die Bauern an ihren Feldern, um der Fressattacken der hungrigen Riesen zu verteidigen.

Rock Temple in Dambulla

Auf dem Weg nach Kandy liegt ein interessanter Tempel. Es ist der Höhlentempel in Dambulla. Das Ticket hierfür ist wie fast jeder Eintrittspreis für die hiesigen Verhältnisse recht teuer und schlägt mit 1.500 Rs zu Buche.

Nach einem kleinen Aufstieg kann man seine Schuhe gegen einen kleinen Obolus bei den freundlichen Tempelwächter aufbewahren lassen. Angesichts der Affen die dort auch so manchen Unfug treiben, ist das auch eine kluge Entscheidung.

Allerdings ist der Boden so heiß und von der Sonne angestrahlt, dass man das Gefühl bekommt, über Kohlen zu laufen. So sieht man den ein oder anderen Touristen, trotz der Anstrengung, über das Fliesenwerk des Tempeleingangs in den Schatten flitzen.

Wie in einigen Tempel in Sri Lanka, stellt der Bodhi Baum einen zentralen Punkt da und wird mit Opfergaben, Räucherstäbchen und Gebetsfahren gewürdigt.

Zwischen Rock Temple, rote Bananen und Mangostin

In Sri Lanka gibt es drei unterschiedliche Bananensorten. Zum Beispiel kleine rote Bananen. Ein wirklich interessanter Geschmack mit einer gewissen Pfeffernote. Die muss man einfach mal probiert haben.

Schon einmal eine Mangostin probiert?
Natürlich möchte ich immer alles probieren und solange man es schälen kann, kann man hier auch die leckeren frischen Früchte bedenkenlos essen.

Mangostin direkt am Straßenrand kaufen – kein Problem. Kurz hupen und schon ist der Drive-in Früchte Deal im Autofenster und die Fahrt kann weitergehen. Dann den Blütenstängel abziehen, öffnen und die Stücke der Mangostin rausziehen und einfach genießen. Erfrischt und schmeckt sehr lecker.

Dann kann es ja jetzt weiter gehen Richtung Kandy.

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