Ein zweites Date 

Als eine der schönsten Stadt der Toskana und sogar Italiens wird Siena betitelt und damit steht sie dem eifersüchtigen Florenz nichts nach.

Wenn man durch die Siena schlendert, begegnen einem immer wieder Tiere auf Wappen, Fahnen und auch Souvenirs und das hat seinen Grund.

Die Altstadt von Siena ist in drei Terzi (Drittel) aufgeteilt. Diese Terzi (Terzo di Città,  Terzo di San Martino und Terzo di Camollia) enthalten wiederum mehreren Stadtteilen, die sogenannten „Contrade“, die innerhalb der Stadtmauer liegen. Zählt man alle zusammen, sind es insgesamt 17 Contrade und die meisten davon haben ein Tier im Wappen.

So finden sich Schildkröte, Wolf, Stachelschwein oder Einhorn an einigen Ecken, mal als Springbrunnen, mal als Wappen an der Hauswand.

Welche Contrade zu welchem Terzo gehört, findest du hier:

Stadteile von Siena

❤  Terzo di Città zählen die Contrade Aquila (Adler), Chiocciola (Schnecke), Onda (Welle), Pantera (Panther), Selva (Wald) und Tartuca (Schildkröte).

❤  Terzo di San Martino gehören die Contrade Civetta (Eule), Leocorno (Einhorn), Nicchio (Muschel), Valdimontone (Widder) und Torre (Turm)

❤  Terzo di Camollia gehören die Contrade Bruco (Raupe), Drago (Drache), Giraffa (Giraffe), Istrice (Stachelschwein), Lupa (Wölfin) und Oca (Gans)

Quelle: Wikipedia

Palio – das berühmte Pferderennen

Als eines der schönsten Stadt der Toskana und sogar Italiens, darf sich Siena mit dieser Aussage schmücken und damit steht die Stadt dem eifersüchtigen Florenz nichts nach.

Die Stadt Siena beeindruckt besonders durch ihre Bau- und Kunstwerke und versprüht beim Durchschlendern der Gassen, hinter der Stadtmauer, einen mittelalterlichen Charme. Seit 1995 gehört die historische Altstadt zum UNESCO Welterbe.

Vielleicht hat der ein oder andere schon einmal von dem berühmten Pferderennen in Siena gehört. Seit dem Mittelalter wird jeher das Rennen auf der Piazza del Campo ausgetragen. Dabei nehmen an diesem bekannten Pferderennen, von den 17 Bezirken der Stadt Siena, 10 Bezirke teil und treten gegeneinander an.

Vier Tage lang steht die Stadt unter dem Zeichen des Pferderennens. Vor dem großen Spektakel wird in den Bezirken gefeiert, gegessen und gewettet.

Eine Stadt wird innerhalb ihrer Bezirke zu kurzfristigen Rivalen, während die Reiter ohne Sattel durch die Stadt galoppieren. Im mittelalterlichen Gewand erhält Ross und Reiter den göttlichen Segen bevor sie Runde um Runde auf der Piazza del Campo um die Wette eifern.

Der Preis, die begehrte seidene Fahne der Stadt.

Lange ist es her, als ich mit Siena mein erstes Date hatte. Aber ein weiteres mal hier, ein Blick über die Piazza del Campo und es fühlt sich an wie beim Ersten mal. Vertraut lass ich meinen Blick schweifen und erinnere mich an die Zeit hier, den Campingplatz in Viareggio und eine meiner ersten Reisen die ich gemacht habe.

Alles wirkt unverändert, als wäre alles noch wie vor vielen Jahren.

Während des Streifzuges durch die Gassen der Stadt, bietet sich immer wieder eine kleine Rast im Schatten in den zahlreichen Bars an.

Wer in eine Seitenstraße abbiegt und sich inmitten von italienischem Stimmengewirr in ein örtliches Stammlokal leiten lässt, findet hier unter Einheimischen eine gute Adressen für Aperitifs zu einem schmalen Taler. Ein sehr gute Alternative zum großen Getummel um den besten Platz an der Piazza.

Kirche Siena

Eines der Höhepunkte in Siena ist der Dom „Cattedrale Metropolitana di Santa Maria Assunta“. Sie ist die Mutterkirche des Erzbistums Sienas der Kirchenregion Toskana.

Imposant, gotisch gekleidet in schwarzem und weißem Marmor steht sie inmitten des Platzes – unübersehbar. Hätte es 1339 keine Geldprobleme gegeben, würde der Dom noch viel größer sein.

Toskana und Siena ist auf alle Fälle eine Reise wert.

Wer hier seine Zeit verbringt, ist nicht weit weg von den Städten Pisa, Florenz und Massa Maritti, die auf alle Fälle auf der Reiseroute liegen sollte.

Eine wundervolle Reise wünsche ich dir!

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